Historie2021-06-08T09:28:10+02:00

UNSERE HISTORIE

EIN VEREIN MIT GESCHICHTE

Sein über 70-jähriges Bestehen verdankt der 1950 gegründete Schwimmverein Stadtoldendorf dem nun schon 90 Jahre alten Freibad.

Denn, ohne Freibad würde es den Schwimmverein nicht geben. Die Kernsportarten des Vereins wie Schwimmen, Wasserball und Springen waren, mit dem Beginn der 50er Jahre, wie auch heute, im Freibad zuhause. Allerdings im grossen alten Becken, welches es heute nicht mehr gibt.

SV Vereinsheim am alten großen 50m Becken

SV Vereinsheim am alten großen 50m Becken

Die Anfänge

Die schwimmsportlichen Hochleistungen des SV waren von Anfang an vorhanden, explodierten aber von 1962-1982 durch die Existenz eines Hallenbades, dem unvergessenen Marie-Kübler Hallenbad im Hooptal.
Stadtoldendorf hatte in den frühen 50er Jahren knapp 8.000 Einwohner. Durch den verlorenen 2. Weltkrieg waren viele Flüchtlinge in der Stadt. Und: es gab viele Kinder. Kinder, und aber auch Erwachsene die schwimmen schwimmen wollten, im Wasser spielen wollten. Damals noch ohne Fernsehen und Smartphone und der Tatsache, dass man noch nicht in den Urlaub fuhr, war das Freibad im Sommer ein grosser Treffpunkt für Jung und Alt und für viele Kinder.

Das 1989 zugeschüttete grosse 50×20 Meter grosse Becken war Mittelpunkt des Freibades und „der“ Austragungsort des Schwimmvereins für Spiele, fürs Tauchen für Wettkämpfe und Wasserballspiele, fürs Schwimmen und fürs Turmspringen. Denn im alten Freibad existierte auch ein Sprungturm mit einem 1-Meter und einem 3-Meter Brett.
Das Wasser in dem einfachen 1927 erbauten Betonbecken war grün und unbeheizt, die Wände zwar mit Griffkante, aber voll glitschigem grünen Moos. Im Sommer hatte das Becken-Wasser Temperaturen von 16 bis maximal 22 Grad Celsius.

Eine Umwälzung gab es anfangs noch nicht. Man konnte nur 30 cm tief gucken. Ideal zum Tauchen und zum beliebten Kriegenspielen, weil es wenig Sicht gab. Im Wasser konnte man Personen nur schemenhaft erkennen.
Wasserballspiele, die wegen der niedrigen Wassertemperaturen nur eine halbe Stunde dauerten und Schwimmwettkämpfe fanden meist vor einer grossen Zuschauerkulisse statt . Überhaupt war die Begeisterung für Sport im allgemeinen und für den Schwimm, –Spring- und Wasserballsport grösser als heute.

Bereits 1952 baute der SV in Eigenleistung ein eigenes Vereinsheim direkt am oberen Beckenrand. Was für ein Komfort. Es war das erste feste Gebäude des Freibades. Man war stolz auf die beiden Umkleideräume für Mitglieder. Denn alle Nichtmitglieder mussten sich in Bretterhütten umkleiden. Dies waren Holzhütten, von aussen grün gestrichen mit weissen Stulpstreifen aus Holz. Hütten in denen am Boden ein Lattenrost lag und in denen es mächtig zog. Von innen aus nackten Holzbrettern und Holzbänken fürs Umkleiden.

Frühe Erfolge

Die SV Wasserballer, die ab 1945 nach dem 2. Weltkrieg noch für die TSG Stadtoldendorf spielten, wurden Anfang der 50er Jahre Kreismeister und dann Bezirksmeister VoW (Verein ohne Winterbad). Damals ohne Hallenbad ein Riesenerfolg. Auch die Schwimmer fuhren zu Meisterschaften und kehrten mit grossen Erfolgen zurück.
Diese frühen Erfolge des Vereins verpflichten auch heute noch den Schwimmverein traditionell auf Leistung orientiert zu sein. So hat der SV, im Vergleich zu anderen Sportvereinen im nahen Umkreis, herausragende Leistungen und sportliche Erfolge erreicht. Die Sommerzeit mit Ihren paar Monaten ist leider viel zu kurz gegenüber den langen Wintermonaten.Um wirklich erfolgreich zu sein musste auch außerhalb der Sommerzeit trainiert werden.
Die ganz grossen schwimmsportlichen Erfolge sind daher im 1962 erbauten früheren Marie—Kübler–Hallenbad im Stadtoldendorfer Hooptal entstanden.

Drei bis fünf mal die Woche Training fand hier statt. Ohne Eintritt. Nach dem Ende 1982, wurde in den Hallenbädern von Duingen, Bodenwerder trainiert z.Zt. im Hallenbad Greene. Und es waren vor allem viele erfolgsbesessene Trainer die SV Aktive zu den genannten Erfolgen geführt haben.

Wasserball Team des SV Stadtoldendorf

SV Wasserballmannschaft der 50er Jahre

 

 

ERFOLGE >>

Und heute?

Manches ist heute anders geworden. Das alte grosse Becken im Freibad verschwunden und hat den heutigen zwei gleich grossen 25 x 16,66 Meter grossen Becken Platz machen müssen. Zudem ist das Beckenwasser heute glasklar und auf mindestens 23 Grad erwärmt. Es gibt gemauerte feste Gebäude mit temperierten Umkleiden und warme Duschen.

Neben den wettkampfaktiven Sportarten Wasserball und Schwimmen gibt es seit Jahren ein aktive, grosse Gruppe im SV Stadtoldendorf, die im Sommer und im Winter Aqua-Jogging und Aqua-Gymnastik betreiben.

Zwei mal pro Woche treffen sich die Mitglieder, um bei rhythmischer Musik in vier Kursen fit zu bleiben. Die Übungsleiterinnen Ilona Nessau und Petra Seipelt sind vom Deutschen Sportbund dafür zertifiziert.

Besonders am Herzen liegt dem Verein natürlich auch der Nachwuchs. Vom Seepferdchen-Kurs, über Kinderschwimmen wird alles geboten, um den Jüngsten das Schwimmen zu lernen.

Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen.

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